"Stern": Angriffe auf Hochzeitsfeier geplant
- UNO-Ermittler: US-Verteidigungsminister Rumsfeld log!
Im Gegensatz zu Darstellungen des US-Verteidigungsministeriums war die Bombardierung von vier Ortschaften in Südafghanistan am 1. Juli keine Reaktion auf feindlichen Beschuss vom Boden, schreibt die deutsche Zeitschrift "stern". Vielmehr habe es sich um einen geplanten Angriff gehandelt.
Mehrere Zeugen hätten bestätigt, dass sich amerikanische und afghanische Bodentruppen bereits vor Beginn des Bombardements im Anmarsch auf die Dörfer befanden und unmittelbar nach Ende der Luftangriffe, denen 48 Zivilisten, darunter 25 Gäste einer Hochzeitsfeier, zum Opfer fielen, einmarschierten.
Nach Angaben eines UNO-Ermittlers, der an dem unter Verschluss gehaltenen UNO-Untersuchungsbericht mitarbeitete, hat US-Verteidiungsminister Donald Rumsfeld die Unwahrheit gesagt, als er angab, sein Ministerium sei über die Geschehnisse nicht informiert.
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