Mittwoch, 7. August 2002

Baby überlebte in Florida 17 Stunden im Mistkübel

  • 24-jährige Mutter verhaftet
  • Kind nach der Geburt lebendig im Mülleimer "entsorgt"

Ein von der Mutter verlassenes Neugeborenes hat im US-Bundesstaat Florida 17 Stunden lang in einem Mistkübel gelegen, bevor es gerettet wurde. Obwohl stundenlang schutzlos der Sommerhitze ausgesetzt, wurde das Kind in gutem Zustand in ein Krankenhaus eingeliefert.

Das kleine Mädchen war am Vortag in dem Mistkübel in einem Wohngebiet in St. Petersburg entdeckt worden. Nachbarn waren gegen Mittag durch Schreie auf den Säugling aufmerksam geworden.

Zunächst habe die Polizei angenommen, dass das Kind nur zwei Stunden in dem Mülleimer gelegen habe. Später sei jedoch die Mutter ausfindig gemacht worden, die angegeben habe, das Kind am Sonntag zur Welt gebracht und anschließend in den Mülleimer gelegt zu haben. Die 24-Jährige wurde wegen Mordversuchs verhaftet. Die Polizei hatte nach dem Fund des Babys das umliegende Wohngebiet untersucht und war dabei auf verdächtige Blutspuren in der Nähe der Wohnung der Mutter gestoßen.

7.8.2002 08:09