Anklage zum Zugsunglück Wampersdorf
- Vorwurf gegen Verschubmeister

Sechs Menschen wurden getötet und weitere 16 zum Teil schwer verletzt - dies ist die Bilanz des Zugunglücks vom Wampersdorf vom 26. Februar dieses Jahres. Nun hat Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt Anklage gegen den damals verantwortlichen Verschubmeister erhoben. Ihm wird vorgeworfen, eine Bremsprobe nur unvollständig durchgeführte zu haben.
Drei Wochen nach dem Zugsunglück hatte die Gendarmerie Anzeige gegen einen 50-jährigen Verschubmeister erstattet. Diesem wird vorgeworfen, dass er den Güterzug abfahren ließ, ohne die Funktion der Bremsen im letzten Waggon genau zu kontrollieren. Ansonsten hätte er bemerken müssen, dass des keine Bremswirkung gab, wenn ein Ventil zugedreht ist.
