Oma kochte Schwammerl - Enkel im Spital
- Nach dem Mittagsschlaf ins Krankenhaus

Ein festliches, von der Großmutter zubereitetes Sonntagsmahl ist den beiden Kindern einer Tiroler Familie beinahe zum tödlichen Verhängnis geworden. Die Enkel mussten mit Symptomen einer Pilzvergiftung in Krankenhäuser eingeliefert werden. Die Schwammerl waren von der 66-jährigen Frau aus Breitenbach im Unterinntal am Samstag selbst gesammelt worden.
Eigentlich hätten die Schwammerl so genannte "Parasolpilze" sein sollen. Nach dem Essen machten die Kinder einen Mittagsschlaf und wurden gegen 15.00 Uhr von den Eltern geweckt, da sie von selbst nicht munter wurden. Weil die beiden einen stark benommenen Eindruck machten und zudem Schaum aus dem Mund rann, verständigten die Eltern sofort den Notarzt.
Nach Erstversorgung durch die Notärzte aus Kramsach und eines Rettungshubschraubers wurden die beiden Kinder in die Universitätsklinik Innsbruck bzw. ins Krankenhaus Kufstein mit Verdacht auf Pilzvergiftung eingeliefert.
Familiendrama in St. Pölten14:39
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
