FORMAT: Takeover bei Eybl International steht bevor
- Investor Rudolf Fries will Mehrheit übernehmen
- Konsortium will im Herbst alle 600.000 neuen Aktien kaufen
Beim Autozulieferer Eybl International steht offenbar ein Takover bevor. Der Badener Rechtsanwalt Rudolf Fries plant bei der Kapitalerhöhung im Herbst alle 600.000 neuen Aktien zu kaufen.
Wie das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, will der umtriebige Badener Rechtsanwalt Rudolf Fries, der an der Spitze einer Gruppe von Privatinvestoren bereits an Eybl beteiligt ist, dort die Mehrheit übernehmen. Das Fries-Konsortium will bei einer Kapitalerhöhung im Herbst alle 600.000 neuen Eybl-Aktien zu einem Kurs zwischen acht und neun Euro kaufen. Mit dem Investment von rund fünf Millionen Euro wird die 50-Prozent-Marke locker überschritten. Laut FORMAT werden die Altaktionäre von Eybl International nicht mitziehen und Fries das Feld überlassen. Der müßte dann den zuletzt arg gebeutelten Kleinaktionären ein Übernahmeangebot machen.
Die Eybl Gruppe konzentriert sich auf Entwicklung und Produktion textiler Innenausstattung für Fahrzeuge. Mit einem Umsatz 2001 von rund 425 Mio. Euro ist sie einer der führenden europäischen Anbieter von Autotextilien und der Konfektionierung von Original-Sitzbezügen aus Stoff und Leder. Der Konzern beliefert den Großteil der europäischen Autohersteller, insbesondere die deutschen Premium-Unternehmen und stattet bereits Modelle von neun der zehn größten Automobilkonzerne der Welt aus.
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