Mittwoch, 31. Juli 2002

Karl Fürnkranz zu FORMAT: Firma ist nicht pleite!

  • Karl Fürnkranz dementiert Verkaufsverhandlungen mit Palmers
  • Modernisierung steht an oberster Stelle

Karl Fürnkranz dementiert im FORMAT-Interview Gerüchte, dass sein Unternehmen in Verkaufsverhandlungen mit dem Wäschekonzern Palmers stehen würde. Grundsätzlich denkt er über eine Verjüngung in der Unternehmensspitze nach. Wunschkandidat: Fürnkranzs Neffe Philip.

Karl Fürnkranz hat Anfang der Woche die Schließung von 5 der 12 Filialen bekannt gegeben und vorsorglich 150 der 280 Mitarbeiter beim Frühwarnsystem des AMS zur Kündigung angemeldet. Bei den von der Schließung betroffenen Geschäften handle es sich um "Randstandorte" - konkret geht es um fünf Filialen in der Thaliastraße sowie in Meidling, in der Brünnerstraße und im Donauzentrum. Diese Randstandorte würden laut Fürnkranz "nicht mehr die gewünschten Erfolge" bringen. Die verbleibenden Filialen sollen im kommenden Jahr "modernisiert" werden "um den Mitbewerbern Paroli bieten zu können", so Fürnkranz weiter. Vorbild sind dabei die großen Geschäfte in der Kärntner Straße und in Wien Favoriten.

Gründe für die Schließung
Hintergrund der "strategischen Entscheidung" seien Verschiebungen in der Einzelhandelslandschaft und die schwache wirtschaftliche Entwicklung, hieß es in der Bergründung der Entscheidung weiter. Auch im 1. Halbjahr 2002 sei der Umsatz unter dem Vorjahresniveau geblieben. Die jetzt erforderlichen Schritte sollen im Laufe des zweiten Halbjahres erfolgen, einem "erfolgreichen Neustart" von Fürnkranz mit Beginn 2003 stünde somit nichts im Wege.
Fürnkranz bezeichnet Gerüchte, dass sein Unternehmen pleite wäre als Zeitungsente. Denn das Unternehmen verfüge über eine außergewöhnlich hohe Eigenkapitalquote und habe keine Bankverbindlichkeiten.

Das gesamte Interview lesen Sie im aktuellen FORMAT

31.7.2002 13:49