Tourismus erwartet Umsatzplus für Sommersaison
- Stärkere Umsatz-Rückgänge lediglich in Wien
- Rückgänge bei Übernachtungen von US-Gästen

In der laufenden Sommersaison sei durchschnittlich mit einem leichten Umsatzplus zu rechnen, erklärte heute Tourismus-Staatssekretärin Mares Rossmann (FPÖ). Die österreichischen Tourismusumsätze sind nach vorläufigen Berechnungen im Mai und Juni 2002 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,6 Prozent auf 2,55 Milliarden Euro gestiegen.
Die österreichischen Tourismusumsätze sind nach vorläufigen Berechnungen im Mai und Juni 2002 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,6 Prozent auf 2,55 Mrd. Euro gestiegen. Wie Tourismus-Staatssekretärin Mares Rossmann am Dienstag erklärte, sei in der laufenden Sommersaison 2002 durchschnittlich mit einem leichten Umsatzzuwachs zu rechnen.
Zugewinne bei den Umsätzen gab es in den Bundesländern Burgenland (plus 11,8 Prozent), Tirol (plus 9,7 Prozent), Kärnten (plus 8,6 Prozent), Vorarlberg (plus 8,2 Prozent), Salzburg (plus 7,9 Prozent), Oberösterreich (plus 2,3 Prozent) und in der Steiermark (plus 2,1 Prozent). In Niederösterreich stagnierten die Umsätze leicht unter dem Vorjahresniveau (minus 0,6 Prozent). Stärkere Rückgänge verbuchte jedoch Wien mit minus 1,9 Prozent.
Bei den Nächtigungen wurden von Mai bis Juni 2002 bei Gästen aus den Niederlanden, Frankreich, Belgien, Italien, Deutschland und der Schweiz kräftige Zuwächse erzielt. Die Nächtigungszahl der Briten stagnierte auf dem Vorjahresniveau. Lediglich bei Übernachtungen von US-Gästen waren Rückgänge zu verzeichnen.
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