Zwei Tote bei Autobombenanschlag in Spanien
- Achtjährige getötet; mindestens 25 Verletzte
- Sprengsatz vor Kaserne der Guardia Civil explodiert
Bei der Explosion einer Autobombe sind in einem Badeort in Ostspanien 2 Menschen getötet und 25 weitere verletzt worden. Der Sprengsatz detonierte nach Angaben des staatlichen Rundfunks RNE am Sonntagabend in der Nähe einer Polizeikaserne in der Küstenstadt Santa Pola südlich von Alicante.
Die spanischen Behörden machten die baskische Separatistenorganisation ETA für den Terroranschlag verantwortlich. Die Autobombe detonierte an einer Haltestelle, an der zahlreiche Ausflügler auf einen Bus warteten. Bei den Toten handelte es sich um ein 6 Jahre altes Mädchen und einen etwa 50 Jahre alten Mann.
Das Mädchen, die Tochter eines Polizisten, wurde in der Wohnung der Eltern von Möbeln erschlagen, die infolge der Druckwelle umgestürzt waren. Der bei den Anschlag getötete Mann hatte an der Bushaltestelle gewartet. Die Gebäude in der Nähe des Tatorts wurden stark bestätigt. Einige Mauern stürzten ein.
Die ETA hatte zuletzt während der EU-Gipfelkonferenz Ende Juni in Sevilla eine Serie von Bombenanschläge verübt, bei denen mehrere Menschen verletzt wurden. In den vergangenen Wochen gab es keine Anschläge mehr. Dies hatte in Spanien Spekulationen ausgelöst, die Organisation halte möglicherweise eine nicht öffentlich erklärte "Waffenruhe" ein. Diese Spekulationen wurden nun hinfällig.
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