ETA-Anführer zu je 743 Jahren Haft verurteilt
- "Pakito" und "Fiti" müssen aber höchstens 30 Jahre verbüßen
- Grund: Zwei Menschen im Jahr 1987 durch Explosion getötet

Wegen Beteiligung an einem Terroranschlag auf einen Bus der spanischen Streitkräfte sind zwei Ex-Anführer der baskischen Separatistenorganisation ETA zu je 743 Jahren Haft verurteilt worden.
Der Nationale Gerichtshof in Madrid sah es nach dem am Sonntag veröffentlichten Urteil als erwiesen an, dass Francisco Mugica alias "Pakito" als Chef der ETA-Terrorkommandos den Befehl zu dem Anschlag gab, bei dem 1987 in Saragossa zwei Menschen getötet und 44 verletzt worden waren.
Der Mitangeklagte Jose María Arregui alias "Fiti", der frühere Sprengstoffexperte der ETA, hatte nach dem Urteil die Attentäter mit Dynamit versorgt. Beide Männer waren vor zwei Jahren von Frankreich an Spanien ausgeliefert worden und seither wegen verschiedener Terroranschläge zu mehreren Tausend Jahren Haft verurteilt worden. Davon müssen sie nach spanischem Recht höchstens 30 Jahre verbüßen.
Familiendrama in St. Pölten14:39
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
