17-Jähriger in Wales wegen Vampir-Mordes verurteilt
- 90-jährige Frau getötet, um ihr Blut zu trinken

Ein 17 Jahre alter Kunststudent, der sich dem Vampirismus verschrieben hat, ist wegen Mordes zu mindestens zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Er tötete eine 90 Jahre alte Frau, um deren Blut zu trinken. Nachdem die Geschworenen in der walisischen Stadt Mold Mathew Hardman für schuldig befunden hatten, verkündete der Richter das Strafmaß von "mindestens zwölf Jahren": "Dies war ein furchtbares Verbrechen an einer hilflosen Frau."
Hardman hatte im November vergangenen Jahres im Örtchen Llanfairpwllgwyngyl auf der Insel Anglesey seine Nachbarin Mabel Leyshon (90) mit 20 Stichen in den Rücken und in die Hüfte ermordet. Anschließend schnitt er der Frau das Herz aus dem Leib und trank das aus dem Körper laufende Blut, das er in einer Pfanne auffing.
"Sie glaubten, dass Sie durch das Trinken des Blutes einer anderen Person Unsterblichkeit erlangen würden, und Sie fanden diesen Gedanken unwiderstehlich", sagte der Richter. Hardman hatte die Tat bestritten, galt den Geschworenen aber durch eine Fülle von Beweisen als zweifelsfrei überführt.
Der Kunststudent hatte die Aufmerksamkeit der Ermittler auf sich gezogen, als er mit einer deutschen Austauschschülerin über die Welt der Vampire sprach. Als er sich dem 16-jährigen Mädchen, das in Llanfairpwllgwyngyl seine Englischkenntnisse verbessern wollte, mit den Worten näherte, sie sei doch auch "eine von denen" und solle ihn jetzt ins Genick beißen, rief die Deutsche um Hilfe. Als ein Polizist den 17-Jährigen aus der Wohnung schaffte, schrie er "Beißt mich doch, beißt mich doch!" Bei der Urteilsverkündung weinte Hardman.
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