Wütender Mob erschlägt nach Unfall zwei Autofahrer
- Kleinlaster raste zuvor in eine Frauengruppe
- Augenzeugin: "Das war so unglaublich brutal"

Horror-Meldung aus den USA: Zwei Autofahrer sind in den USA nach einem Unfall von einem wütenden Mob zu Tode geprügelt worden. Wie die "Chicago Tribune" am Donnerstag berichtete, hatten die beiden Männer einen Unfall im Süden Chicagos verursacht und dabei drei Frauen verletzt. Daraufhin seien sie von wütenden Anrainern aus dem Wagen gezerrt worden. Eine Augenzeugin bezeichnete die Szenen als "unglaublich brutal".
Nach ersten Zeugenaussagen rissen die Männer Ziegel aus einer Mauer und schlugen damit auf ihre 49 und 62 Jahre alten Opfer ein. "Sie hatten keine Chance. Es war einfach brutal", sagte ein Zeuge.
Ein Augenzeuge berichtete, einer der Männer habe immer wieder gefleht: "Bitte schlagt mich nicht, bitte schlagt mich nicht." Die Angreifer hätten jedoch nicht nachgelassen und immer wieder auf seinen Kopf und die Brust eingeschlagen und eingetreten. Die "Chicago Sun-Times" meldete, einer der Anführer der aufgebrachten Menschenmenge sei vermutlich der Freund einer der verletzten Frauen gewesen.
Eine Anrainerin sagte, die Autoinsassen hätten "nicht die geringste Chance" gehabt. Sie seien durchs Fenster auf die Straße gezogen und sofort auf den Boden geworfen worden. "Das war so unglaublich brutal", berichtete die Zeugin weiter. "Alle haben auf sie eingeschlagen und eingetreten - und dann hat einer zum Stein gegriffen."
Am Donnerstag waren neun Menschen in Untersuchungshaft, doch nur einer galt wirklich als Verdächtiger. Die Polizei hatte Probleme Zeugen zu finden, die bereit waren, die Angreifer zu identifizieren und hofft nun auf die Auswertung einer Überwachungskamera auf einem nahe gelegenen Gebäude.
Die beiden späteren Opfer hatten sich einen Kleinlaster gemietet, um damit Möbel für einen Umzug zu transportieren. In einer Kurve verloren sie die Kontrolle über den Wagen und fuhren gegen eine Terrasse, vor der drei Frauen standen. Eine erlitt dabei schwere Verletzungen, die beiden anderen wurden leichter verletzt.
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