Donnerstag, 1. August 2002

200 Lastwagen in Richtung südliches Afrika unterwegs

  • Größter internationaler Rotkreuz-Hilfseinsatz
  • Auch Österreicher in Afrika im Einsatz

Mehr als 200 Lastwagen mit insgesamt über 1.000 Tonnen Frachtkapazität haben am Donnerstag, den Norwegischen Hafen Drammen in Richtung Afrika verlassen. Die Fahrzeuge sind Teil des größten internationalen Rotkreuz-Hilfseinsatzes für das südliche Afrika.

Insgesamt 13 Millionen Menschen werden vom Roten Kreuz in der Region versorgt. Die tödliche Kombination von Hunger und Aids hat dramatische Auswirkungen auf die ganze Gesellschaft der betroffenen Länder. In Malawi, Sambia und Simbabwe sind über 50 Prozent der Hilfsempfänger Kinder. Neben dem Soforthilfeprogramm zur Versorgung der Hungernden mit Nahrungsmitteln werden auch Trinkwasserprogramme und langfristig orientierte Saatgutprogramme durchgeführt.

Die 29-jährige Wienerin Barbara Busch betreut in einer der betroffenen Regionen Simbabwe ein Brunnenbauprojekt des Roten Kreuzes. Der 32-jährige Oberösterreicher Martin Janda ist in Mosambik für das Rote Kreuz im Einsatz, um Brunnen zu bauen und zu reparieren.

Das Rote Kreuz bittet um Spenden unter http://spende.roteskreuz.at oder auf das PSK-Konto 2.345.000 bei der PSK Kennwort: "Hilfe in Afrika".

1.8.2002 09:25