Mehr als 12.500 Green Cards in zwei Jahren vergeben
- Rot-grüne Regierung lobt ihre Initiative aus dem Jahr 2000

Zwei Jahre nach Erteilung der ersten Green Cards für ausländische Computerspezialisten hat die deutsche Regierung eine positive Zwischenbilanz gezogen. Die Initiative sei "sehr erfolgreich", sagte Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye am Mittwoch in Berlin.
Bisher seien mehr als 12.500 Spitzenkräfte nach Deutschland gekommen, rund 250 jeden Monat kämen derzeit dazu. Durch jeden Green-Card-Inhaber entstünden zwei bis drei neue Arbeitsplätze.
Erfolge sind nach Angaben von Heye auch bei der Qualifizierung und Weiterbildung heimischer Arbeitskräfte für die Informationstechnologie zu verzeichnen. So habe sich die Zahl der Studienanfänger im Fach Informatik in drei Jahren mehr als verdoppelt.
Die Regelung war auf Drängen der Informationstechnologie-Branche entstanden, die über einen massiven Arbeitskräftemangel geklagt hatte. Sie trat am 1. August 2000 in Kraft. Gegen den Widerstand der Opposition schuf die Regierung die Möglichkeit für 20.000 befristete Arbeitsverträge.
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