Attentat in Afghanistan vereitelt: Karsai sollte sterben!
- Nach Unfall fanden Polizisten 500 Kilo Sprengstoff im Pkw
- 2 Männer in Haft; Verbindung zu El Kaida-Terroristen?
·Kadir-Attentat
Afghanistan: Vize wurde erschossen
·Minister-Mord
Lynch-Justiz oder Rache der Taliban?
·Das Kabinett
Alle Minister in Karsais Regierung
Angst vor Terroristen, die ihm nach dem Leben trachten - nicht erst seit der Ermordung seines Vize lebt Afghanistans Präsident in Angst. Ende Juli verhinderten Sicherheitskräfte einen Anschlag, der Hamid Karsai gegolten haben soll. Sie nahmen zwei Männer fest. Sie sollen mit Osama bin Ladens Terrorgruppe in Verbindung stehen! Außerdem wurde ein mit 500 Kilo Sprengstoff präpariertes Auto sicher gestellt.
Nur ein Zufall hat den blutigen Anschlag verhindert! Der Selbstmordattentäter von Kabul hatte einen Verkehrsunfall. So kam es, dass die 500 Kilo Sprengstoff entdeckt wurden. Der Unfall passierte nur 300 Meter von der US-Botschaft entfernt.
Auch der Palast von Präsident Hamid Karsai liegt nur wenige hundert Meter vom Unfallort entfernt. Der Mann wurde nach einer Verfolgungsjagd festgenommen. Das berichtete am Dienstag der Geheimdienst. Ausländische Geheimdienstinformationen deuteten darauf hin, dass der mutmaßliche Terrorist ein Ausländer und Mitglied des Terrornetzwerks El Kaida sei. Das sagte der Vizedirektor des afghanischen Geheimdienstes, Amonullah Barakzai.
"Er war auf einem Selbstmordkommando", sagte Barakzai über den Mann. Es sei noch nicht ermittelt, ob der Mann die US-Botschaft, andere ausländische Einrichtungen oder die afghanische Regierung im Visier hatte. In Verhören habe er sich bislang noch nicht geäußert, sagte Barakzai.
Erst drei Wochen vor dem verhinderten Karsai-Anschlag war der afghanischen Vizepräsident Kadir erschossen worden. Im Februar kam Tourismusminister Rahman gewaltsam ums Leben. Die Regierung hat daraufhin die Sicherheitsmaßnahmen verschärft und auch US-Elitesoldaten zum Schutz von Karsai zu Hilfe gerufen.
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