Radikale Protestanten greifen in Belfast Polizei an
- Bus und mehrere Autos in Brand gesteckt

Etwa 30 radikale Protestanten haben sich in der Nacht zum Montag in der nordirischen Hauptstadt Belfast Straßenschlachten mit der Polizei geliefert. Die Randalierer zündeten im Stadtteil Sandy Row einen Bus und mehrere Autos an. Anschließend verschanzten sie sich hinter den brennenden Fahrzeugen und warfen Steine, Flaschen und Golfbälle auf die Sicherheitskräfte.
Nach Angaben der Polizei griff das Feuer auf Geschäfte in der Nähe über. Wegen der Ausschreitungen konnte die Feuerwehr jedoch nicht anrücken. Mehrere Explosionen waren zu hören. Die Polizei forderte Verstärkung an. Ein Hubschrauber überflog das Gebiet, um den Einsatz von Polizei und Armee zu koordinieren. Am Samstagabend war es in dem Viertel zu ähnlichen Ausschreitungen gekommen.
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