Bilanz der Tunnelkommission: Mehr Sicherheit, aber ...
- Weitere Verbesserungsmöglichkeiten angeführt
- Die meisten großen Nord-Süd-"Röhren" wurden bereits saniert
Österreichs Tunnel sind sicherer geworden - diese Bilanz hat die österreichische Tunnelkommission nach dem ersten Jahr ihrer Tätigkeit laut einem Bericht des Mittagsjournals gezogen. Es gebe aber weiterhin Verbesserungsmöglichkeiten, wurde eingeräumt.
Die Kommission unter Vorsitz des Verkehrsexperten Univ.-Prof. Dr. Hermann Knoflacher von der TU Wien war nach dem schweren Unfall im Gleinalmtunnel mit fünf Toten in der Ära der damaligen Verkehrsministerin Monika Forstinger eingesetzt worden. Vorrangig wurde darauf hingewiesen, dass die meisten der großen Straßentunnels auf den Nord-Süd-Verbindungen - wie im Vorjahr angekündigt - noch vor dem Sommer-Reiseverkehr 2002 saniert worden seien. So wurden u.a. selbstleuchtende Markierungen gesetzt und die Beleuchtungseinrichtungen verbessert.
Die - in der Tunnelkommission vertretenen - Autofahrerclubs fordern weiterhin, dass alle einröhrigen Tunnel entweder zumindest einen Fluchtstollen oder eine zweite Röhre bekommen. Dieser zweiröhrige Ausbau ist aber nicht nur kostenintensiv, es gibt auch Expertenstudien, wonach durch den dann anwachsenden Verkehrsfluss die Zahl der Unfälle steigen kann.
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