Synagoge in Innsbruck beschmiert
- Parolen gegen Beschneidung von Kindern
Bereits zum zweiten Mal innerhalb einer Woche ist die Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde in Innsbruck Ziel eines Vandalenaktes geworden. Nachdem in den vergangenen Tagen eine marmorne Hinweistafel am Eingang verschwunden war, wurden in der Nacht auf Freitag die Wände mit Protesten gegen die Beschneidung von Buben beschmiert.
Parolen wie z.B. "Kinderbeschneidung = Kinderschändung" würden auf religiöse Motive der bzw. des Täters schließen lassen, erklärte die Polizei´. Rassistische oder antizionistische Hintergründe seien daher eher auszuschließen. Die Schmieraktion könnte durchaus die Tat eines Einzelnen sein. Ob die beiden Vandalenakte zusammenhängen, könne derzeit noch nicht gesagt werden.
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