Luxemburg schlägt Schweiz bei Kaufkraft
- Moldawien trotzdem wieder als Letzte
- Österreich auf Platz sieben

Klar ist, dass eine rein zahlenmäßige Einkommens-Statistik die Realität verzerrt. Wichtig ist schließlich nicht die Zahl auf dem Gehalts-Scheck, sondern wieviel man sich für seinen Lohn kaufen kann. Hier ändern sich die Verhältnisse - wenn auch nur bis zu einem gewissen Grad.
Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Preisniveaus in den einzelnen Ländern, also gemessen an der Kaufkraft, liegt Luxemburg vor der Schweiz. Österreich liegt gemeinsam mit den Niederlanden und Deutschland an siebenter Stelle. Die Luxemburger haben eine um 53 Prozent höhere Kaufkraft als die Deutschen, die Schweizer liegen nur 28 Prozent über dem deutschen Niveau.
Am Ende eines Ländervergleichs nach Parität liegt zwar wiederum Moldawien. Der Unterschied zu den reichen Ländern ist jedoch nicht mehr so drastisch wie bei einem Vergleich nach verfügbarem Einkommen. Die Kaufkraft der Moldawier beträgt rund ein Zwanzigstel der Kaufkraft der Luxemburger.
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