Österreicher in Einkommens-Hitliste auf Platz acht
- Schweizer sind Spitzenverdiener in Europa
- Gfk-Studie: Moldawien ist ärmstes Land
Das war nicht anders zu erwarten: Die Schweiz ist laut einer Untersuchung des Nürnberger Marktforschungsinstituts GfK eine "Oase des Wohlstands". Allein sieben von acht der reichsten Regionen Europas liegen in der Eidgenossenschaft, berichtet die GfK. Österreich rangiert auf Platz acht.
Einen europaweiten Spitzenplatz belegt Genf mit einem verfügbaren Pro-Kopf-Einkommen von durchschnittlich 36.000 Euro pro Jahr. Im Durchschnitt verfügen die Eidgenossen über ein Einkommen von 25.603 Euro jährlich.
Österreicher auf Platz acht
Österreich liegt im GfK-Ranking mit einem verfügbaren Pro-Kopf-Einkommen von 15.756 Euro in Europa an achter Stelle. Vor Österreich liegen neben der Schweiz auch Luxemburg, Norwegen, Dänemark, Island, Großbritannien und Deutschland.
Schlusslicht Moldawien
Osteuropäer müssen dagegen deutlich bescheidener leben: Die Schlusslichter bilden Albanien (563 Euro), die Ukraine (379 Euro) und Moldawien (223 Euro), so das Ergebnis einer Studie der GfK-Regionalforschung.
Die Schweizer profitieren dabei vor allem von ihrer starken Währung. Großbritannien hat mit 16.451 Euro erstmals seit langem wieder Deutschland mit 16.171 Euro Pro-Kopf-Einkommen überholt. Das ist ebenfalls auf das in der Erhebungsperiode im Vergleich zum Euro starke Pfund zurückzuführen.
West-Ost-Gefälle
Während die Wohlstandsliste durchgängig von Ländern der EU sowie Zentral- und Nordeuropas angeführt wird, finden sich auf den letzten 20 Rängen ausschließlich Länder Süd- und vor allem Osteuropas. Doch auch zwischen diesen gibt es signifikante Unterschiede. Die Slowenen sind mit 6.436 Euro direkt hinter den ärmsten Staat der EU gerückt. Die Portugiesen haben durchschnittlich 7.466 Euro jährlich zur Verfügung. In Moldawien, dem Armenhaus Europas, steht den Menschen mit im Schnitt 223 Euro weniger als ein Hundertstel der Kaufkraft Schweizer Bürger zur Verfügung.
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