Fischler will in Berlin für EU-Agrarreform werben
- Treffen mit deutscher Ministerin Künast
- Vorschläge schaden Großbetrieben in Ostdeutschland

Auf seiner Werbe-Tour für eine europäische Agrarreform macht EU-Agrarkommissär Franz Fischler heute Station in Berlin. Er wird unter anderem mit der deutschen Verbraucherministerin Renate Künast (Grüne) zusammentreffen.
Fischler hatte vor knapp zwei Wochen seine Pläne für einen schrittweisen Umbau der milliardenschweren Agrarbeihilfen und -förderungen in der EU vorgelegt.
Künast zeigte sich bereits grundsätzlich zufrieden mit den abgestrebten Reformen, die auch eine stärkere Berücksichtigung der Ökologie einschließen. Auf Widerstand stößt aber unter anderem das Vorhaben, Beihilfe-Obergrenzen einzuziehen, weil dies den Großbetrieben in Ostdeutschland schaden könnte. In anderen EU-Staaten treffen Fischlers Vorschläge auf scharfe Kritik. Auch Österreich lehnt einen Teil der Reformvorschläge ab.
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