Pasching weiter unschlagbar: 1:0 gegen Salzburg
- Austria siegt gegen GAK ohne Probleme mit 3:0
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Die Abschlusstabelle
der Saison 2003/04
·1:0 für Rapid
Goldtor von Roman Wallner in Bregenz
·Lawaree siegt
Torschützen-
liste 2002/03
·Saison 2002/03
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Der SV Pasching bleibt die Mannschaft der Stunde in der österreichischen Bundesliga: Auch im dritten Spiel blieb der Aufsteiger siegreich, diesmal musste Salzburg eine 0:1-Niederlage in Oberösterreich zur Kenntnis nehmen. Damit bleiben die Paschinger Tabellenführer. Eine beeindruckende erste Halbzeit reichte der Wiener Austria zu einem 3:0-Sieg über den GAK. Auf den Boden der Tatsachen wurde Admira Mödling geholt: Gegen den FC Kärnten setzte es eine bittere 0:3-Heimniederlage. Sturm Graz gewann vor heimischem Publikum dank zweier Tore von Masudi 2:0 gegen Ried.
SV Pasching bleibt die Sensation der jungen Saison 2002/03 und hat einen neuen Startrekord für Aufsteiger in der seit 1974 bestehenden Bundesliga aufgestellt. Die Oberösterreicher besiegten den SV Salzburg glücklich mit 1:0 (1:0) und feierten damit auch in ihrer dritten Partie in der höchsten Spielklasse einen vollen Erfolg, was bisher noch keinem Aufsteiger gelungen ist. Durch den Treffer von Bozo Kovacevic in der 40. Minute führt Pasching als einzige Mannschaft ohne Punkteverlust und Gegentreffer die Tabelle an, Salzburg ist weiter ohne Zähler Schlusslicht.
Pasching ging nach einer Standardsituation in Führung. Einen Kahraman-Freistoß versenkte Kovacevic per Kopf zum 1:0 im Tor (40.), wobei der Ball noch von einem Salzburger unhaltbar für Torhüter Safar abgelenkt wurde. Der Torjubel nur eine Minute später nach einem weiteren Kovacevic-Kopfball war verfrüht, Schiedsrichter Sowa sah davor ein Foul und pfiff ab.
Das 1:0 gab den Paschingern ihren Trumpf in die Hand, der schon bei den Erfolgen über Kärnten (3:0) und GAK (2:0) gestochen hat. Metlitskij und Co. zogen ein dichtes Abwehrnetz auf und versuchten mit Kontern ihr Glück, Riegler (58.) und Kahraman (76.) vergaben aber die Chance auf die Vorentscheidung. Salzburg war zwar optisch überlegen, spielte aber zu umständlich, um die Abwehr zu gefährden, und blieb praktisch ohne Chance auf den Ausgleich.
Austria kann eine Halbzeit lang voll überzeugen
Die Austria wurde erstmals ihren Vorschusslorbeeren gerecht. Die Wiener fertigten am Mittwoch den vor Meisterschaftsstart hoch gehandelten und bisher so enttäuschenden GAK dank einer starken ersten Hälfte mit 3:0 (3:0) ab. Auch wenn die Grazer nach der gelb-roten Karte für Hartmann (Foul an Gilewicz) ab der 19. Minute mit zehn Mann auskommen mussten und der Elfer, der durch Janocko in der 15. Minute zum 1:0 führte, etwas umstritten war, der alles in allem starken Vorstellung des 21-fachen Meisters tat dies keinen Abbruch.
Zwei Minuten nach der Dezimierung der Rotjacken erzielte Gilewicz nach idealer Vorarbeit von Linz allein vor Almer souverän mit seinem zweiten Saisontor das 2:0 (21.). Roland Linz, der zum ersten Mal in dieser Saison von Beginn an mitmachen durfte, war auch beim 3:0 beteiligt, was wohl besonders den zuschauenden Teamchef Hans Krankl freute. Der Jung-Teamstürmer leitete einen Pass von Panis mit der Ferse zu Janocko weiter, der Almer aus kurzer Distanz bezwang (40.). Nach Seitenwechsel verflachte die Partie. Die Austria kontrollierte zwar die Partie, Chancen waren aber Mangelware.
Sturm siegt ohne zu überzeugen
Sturm Graz wird sich in den kommenden drei Wochen ordentlich steigern müssen, um in der Qualifikation zur Champions League eine Chance zu haben. Die Grazer feierten am Mittwoch mit dem 2:0-Heimsieg gegen Ried zwar den zweiten Bundesliga-Sieg, der fiel aber wie schon das 2:1 in Salzburg glücklich aus. Alain Masudi schoss beide Tore, das zweite davon in der hektischen Schlussphase. Ried hätte sich aber ein Remis durchaus verdient.
Die Oberösterreicher begannen sehr keck und hatte schon nach drei Minuten zwei gute Chancen durch Akagündüz vergeben. Einmal ging der Ball knapp daneben, sein Heber aus 14 Metern landete am Obernetz. Der ausgezeichnete Sturm-Keeper Heinz Weber verhinderte in der Folge weitere Chancen von Akagündüz, das Tor fiel dafür auf der Gegenseite. Nach einer weiten Flanke von Wetl traf Masudi per Kopf aus gut 16 Metern ins lange Eck (35.).
Auch nach der Pause machte eher Ried das Spiel, das Geschehen spielte sich fast ausschließlich in der Hälfte der Grazer ab. In der 86. Minute hatte aber Masudi trotzdem das 2:0 vor den Beinen, Ried-Keeper Oraze wehrte aber in den Corner ab. Zu diesem Zeitpunkt hatte Sturm bereits Neukirchner (Gelb-Rot) und Ried Feichtinger (Rot nach Torraub an Szabics) verloren. Weil Ried am Ende gleich mit elf Mann, also inklusive Oraze, stürmte, gelang Masudi doch noch das 2:0.
Kärnten Meister der Effektivität
Als Meister im Verwerten von Chancen erwies sich der FC Kärnten am Mittwoch im Match bei Admira/Wacker Mödling. Die Hochhauser-Elf kam mit Konterspiel in der Südstadt nur zu einer Hand voll Möglichkeiten und feierte mit 3:0 (2:0) dennoch den ersten Sieg. Die Admiraner waren vor einer schönen Kulisse von 3.000 Fans zwar überlegen, gegen die defensiv eingestellten Gäste gelang aber der dritte Sieg im dritten Match nicht.
Trainer-Sohn Christoph Knaller hätte das 1:0 für die Heimischen schon in der 3. Minute vor den Beinen gehabt, vergab aber frei stehend vor Goriupp. Kärnten nützte hingegen die erste Chance: Hatz verlängerte eine Flanke unglücklich per Kopf zu Maric, der volley das Lattenkreuz traf - den abprallenden Ball schoss Stary ins leere Tor (8.). Auch die zweite Chance der Gäste saß. Höller schloss einen Konter nach Steiner-Flanke per Kopf perfekt ab (23.). Den Schlusspunkt durfte Maric setzen (88.). Zuvor zwei Mal gescheitert, ließ er Heu nach schönem Oberleitner-Zuspiel keine Chance und verhalf dem FC Kärnten nach einer Niederlage und einem Remis zur ersten Siegprämie.
Die Spiele der dritten Runde
Austria Wien - Grazer AK 3:0 (3:0)
Horr-Stadion, 8.600, SR Drabek
Tore: 1:0 (15.) Janocko (Foulelfer), 2:0 (21.) Gilewicz, 3:0 (40.) Janocko
Austria: Mandl - Dospel, Ratajczyk, Dheedene - Janocko, Scharner, Hasek (77. Ledwon), M. Wagner, Panis (46. Hopfer) - Gilewicz (66. Mayrleb), Linz
GAK: Almer - Ehmann (70. Pötscher), Tokic, Hartmann - Ramusch, Ceh, Aufhauser, Bazina, Dmitrovic (25. Hastings) - Kusi-Asare (46. Amerhauser), Brunmayr Gelb-Rot: Hartmann (19./wiederholtes Foulspiel)
Gelbe Karte: Scharner
VfB Admira/Wacker Mödling - FC Kärnten 0:3 (0:2)
Südstadt, 3.000, SR Hofmann.
Tore: 0:1 ( 8.) Stary, 0:2 (23.) Höller, 0:3 (88.) Maric
Admira: Heu - Swierczewski - Hatz, Katzer - Cestnik, Zingler, Iwan, Micheu (46. Markovic), Ziervogel (67. Wunderbaldinger) - Bozgo (46. Holub), Knaller
Kärnten: Goriupp - Jovanovic, Walter Kogler, Papac - Steiner, Stary (69. Oberleitner), Vorderegger, Kolvidsson, Höller - Hota (69. Ambrosius), Maric (90. Sablatnig)
Gelbe Karten: Micheu, Ziervogel, Cestnik bzw. Papac, Hota, Oberleitner
Sturm Graz - SV Ried Endstand 2:0 (1:0)
Schwarzenegger-Stadion, 6.270, SR Daxauer.
Tore: 1:0 (35.) Masudi, 2:0 (92.) Masudi
Sturm: Weber - Neukirchner - Golemac, Strafner - Masudi, Korsos (73. Pregelj), Brzeczek, Wetl, Dag - Amoah (80. Kienzl), Haas (64. Szabics)
Ried: Oraze - Lesiak - Feichtinger, Steininger - Darazs, Grassler, Angerschmid (80. Kührer), Drechsel (68. Glasner), Ortlechner - Sidibe (59. Radovic), Akagündüz
Rote Karte: Feichtinger (84./Torraub)
Gelb-Rote-Karte: Neukirchner (81.)
Gelbe Karten: Amoah, Strafner, Masudi bzw. Darazs, Drechsel, Akagündüz
SV Pasching - SV Salzburg Endstand 1:0 (1:0)
Waldstadion Pasching, 6.000 (ausverkauft), SR Sowa.
Tor: 1:0 (40.) Kovacevic
Pasching: Schicklgruber - Metlitskij - Knabel, Wisio - Laschet (63. Mühlbauer/79. Mair), Kovacevic, Riegler, Kahraman, Sarac - Kuljic (71. Horvath), Glieder
Salzburg: Safar - Winklhofer, Szewczyk, Ch. Jank, J.C. Suazo (62. Schriebl) - Friedl, Laessig, Pichorner, Schoppitsch (76. Hassler) - Brenner, Tomic (76. Bukran)
Gelbe Karten: Laschet, Sarac, Kovacevic, Metliskij, Riegler, bzw. Pichorner, Winklhofer
SW Bregenz - Rapid Wien 0:1 (0:0)
Michael Schumacher18:02
"Der alte Hund"Niki Lauda zog seine rote Kappe vor dem Deutschen. Seine Pole fand er "sensationell".
Fußball Nationalteam18:03
Der ÖFB-TrainingsalltagEin "24-Stunden-Job" für Teamchef Marcel Koller. Klein schießt Zuschauer k.o.
