Wallner schenkt Rapid glücklichen 1:0-Sieg in Bregenz
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Mit viel Glück und einem Gold-Tor von Roman Wallner gelang Rapid zum Auftakt der dritten Bundesliga-Runde ein 1:0-Auswärtssieg über Bregenz. In der 76. Minute erzielte der Hütteldorfer Jungstar den einzigen Treffer dieser Partie. Eine absolut unnötige Niederlage aus Sicht der Bregenzer, die mehr vom Spiel hatten und zahlreiche hochkarätige Chancen ausließen.
Rapid hat zum Auftakt der dritten Runde in der österreichischen T-Mobile Fußball-Bundesliga im siebenten Auftritt bei den Bregenzern nach deren Wiederaufstieg 1999 den zweiten Sieg gefeiert. Der österreichische Rekordmeister kam am Dienstag vor 8.500 Zuschauern dank des Treffers von Wallner (76.) allerdings zu einem glücklichen Erfolg. Die Bregenzer waren über weite Strecken die stärkere Mannschaft, mussten aber dennoch ihre erste Saisonniederlage hinnehmen. Die Wiener wiederum fuhren den zweiten Sieg im zweiten Auswärtsspiel ein.
Rapid gut gestartet
Die Hütteldorfer erwischten den besseren Start und deuteten bei zwei Chancen durch Wallner (1., 3.) ihre Gefährlichkeit an. Die Hausherren stellten sich erst nach einigen Minuten besser auf ihren Gegner ein. Vor allem Lawaree sorgte für Unruhe im grün-weißen Strafraum, verfehlte aber im Strafraum zwei Mal (9., 19.) das diesmal wieder von Maier gehütete Rapid-Tor.
Nach 25 Minuten Bregenz im Vormarsch
Nach rund 25 Minuten übernahmen die Bregenzer endgültig das Kommando und drängten die Wiener in die Defensive, ohne allerdings zwingende Einschussmöglichkeiten herauszuspielen. Nur in der 30. Minute brannte der Hut im Rapid-Sechzehner, als Pircher mit einem Volley nach Rosicky-Eckball den auf der Torlinie stehenden Sobotzik traf.
Bregenz drückt, Stürmer mit Ladehemmung
Unmittelbar nach dem Seitenwechsel hatte die Hörgl-Truppe ihre beste Zeit. Die große Chance auf die Führung fand Lawaree vor, er scheiterte aber in der 52. Minute allein stehend an Maier. Zwei Minuten später prüfte Klausz den tschechischen Keeper mit einem sehenswerten Drehschuss und drei Minuten danach strich ein Schuss von Hlinka nur knapp über die Querlatte.
Rapid konnte Bregenz entschärfen
In der Folge gelang es Rapid jedoch, den Bregenzer Angriffswirbel zu entschärfen. Die Vorarlberger vermochten die Gäste nicht mehr entscheidend unter Druck zu setzen (einzige Ausbeute war ein Weitschuss von Lawaree in der 74. Minute), ehe sie ein ähnliches Schicksal wie Rapid in der vergangenen Woche ereilte, als sich der Rekordmeister als bessere Mannschaft Admira geschlagen geben musste.
Rapid effektiv: Eine Chance, ein Wallner-Tor
Die Hickersberger-Elf verwertete in der 76. Minute ihre einzige Torchance in der zweiten Hälfte zum entscheidenden Treffer. Der eingewechselte Ivanschitz traf nach einem Pass von Jazic den Ball im Strafraum nicht voll, Wallner stand allerdings goldrichtig und beförderte den Ball über die Linie. Die anschließende Schlussoffensive der Bregenzer, in der Pedersen (93.) Gelb-Rot sah, brachte nichts mehr ein.
Mit Glück zum Sieg
"Wir hatten einen guten Tormann und viel Glück", stellte auch Trainer Josef Hickersberger fest. Beim erst zweiten Sieg der Wiener im siebenten Spiel bei den Vorarlbergern seit deren Wiederaufstieg 1999 vermochte Rapid im Gegensatz zu den ersten beiden Bundesliga-Runden keine spielerischen Glanzpunkte zu setzen. "Wir haben einfach zu wenig Chancen herausgespielt", diagnostizierte der frühere ÖFB-Teamchef, blickte aber dennoch optimistisch in die Zukunft. "Ich habe das Gefühl, an guten Tagen können wir jede Mannschaft schlagen", erklärte "Hicke", um im selben Atemzug einzuschränken: "An schlechten Tagen aber können wir auch gegen jede Mannschaft verlieren."
SW Bregenz - Rapid Wien 0:1 (0:0)
Casino-Stadion, 8.500, SR Krassnitzer
Tor: 0:1 (76.) Wallner
Bregenz: Tolja - Pircher - Ikanovic (59. L. Unger), Karasek - Eller (70. Nzuzi), Rosicky, Pedersen, Hlinka (79. E. Kulovits), Mattle - Lawaree, Klausz
Rapid: Maier - Feldhofer, Knez, Schießwald - Markus Hiden, Hofmann (59. R. Wagner), Prisc, Sobotzik (65. Ivanschitz), Herzog (82. Sturm), Jazic - Wallner
Gelb-Rot: Pedersen (93./wiederholtes Foulspiel)
Gelbe Karten: Keine bzw. Herzog, Ivanschitz
Beste Spieler: Pircher, Ikanovic, Pedersen, Lawaree bzw. Maier, Wallner
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