Bush erwartet bei irakischem Angriff "Antwort" Israels
- EU und Russland beraten in Moskau über Irak und Nahost
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Zwischen Terror und Diplomatie
US-Präsident George W. Bush ist am Mittwoch im Weißen Haus mit dem israelischen Regierungschef Ariel Sharon zusammengekommen. Wie Bush nach dem Treffen vor Journalisten sagte, erwartet er im Fall eines irakischen Angriffs auf Israel, dass Sharon "antwortet". Am Donnerstag berät auch die EU mit Russland über den Irak und die Nahost-Krise.
Bush fügte hinzu, er habe die Hoffnung auf eine friedliche Lösung des Irak-Problems noch nicht aufgegeben. Scharon erklärte, Israel habe noch mit keiner US-Regierung eine so gute Zusammenarbeit in allen möglichen Bereichen gehabt wie mit derzeitigen Führung.
"Er hat den Wunsch, sich zu verteidigen", sagte Bush über Sharon. Dieser hat angekündigt, bei irakischen Raketenangriffen zurückschlagen zu wollen. Beim letzten Krieg im Persischen Golf hatte Bushs Vater, der damalige US-Präsident George Bush, Israel zur Zurückhaltung gedrängt. Der damalige israelische Ministerpräsident Yitzhak Shamir war dieser Bitte nachgekommen. Bush junior machte am Mittwoch keine Angaben dazu, ob er Sharon während des Gesprächs zur Mäßigung im Falle eines Irak-Krieges aufgefordert hatte.
EU und Russland beraten in Moskau über Irak und Nahost
Der Irak-Konflikt und die Lage im Nahen Osten sind zwei der Themen, über die die EU und Russland am Donnerstag in Moskau beraten. Zudem stehen die Situation auf dem Balkan, in Moldawien und im südlichen Kaukasus sowie die Beziehungen zwischen Indien und Pakistan auf der Tagesordnung des EU-Russland-Treffens.
Der dänische Außenminister Per Stig Moeller für den EU-Ratsvorsitz und sein griechischer Kollege Georgios Papandreou, EU-Außenkommissar Chris Patten sowie der Außenbeauftragte der EU-Regierungen, Javier Solana, werden dafür am Vormittag mit dem russischen Außenminister Igor Iwanow zusammenkommen.
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