Ungarischer Ex-Premier Orban verlor an Beliebtheit
- Neuer Premier Medgyessy um 14 Plätze besser

Der ungarische Ex-Premier Viktor Orban hat an Beliebtheit verloren, konstatiert das Ergebnis einer Meinungsumfrage. Orban verlor sieben Punkte und landete auf dem 18. Platz der Beliebtheitsliste, die der rechtsextreme Politiker Istvan Csurka mit dem 25. Platz abschließt. Der neue sozialistische Regierungschef Peter Medgyessy belegt den vierten Platz.
Er steht damit hinter Staatspräsident Ferenc Madl, Justizminister Peter Barandy und der Chefin des oppositionellen Demokratenforums, Ibolya David.
Ex-Ministerpräsident Orban verlor vor allem im Kreis der Bevölkerung über 60 Jahre sowie bei den Befragten mit niedrigerer Schulbildung an Popularität. Doch auch im Kreis der Anhänger der Orban-Partei Junge Demokraten (FIDESZ) fiel der Index für Orban von 90 auf 84 Punkte. Als zweiter Verlierer wird Zoltan Pokorni deklariert, der von seinem Amt als Parteichef und Fraktionsvorsitzender von FIDESZ zurücktrat, als die Stasi-Vergangenheit seines Vaters aufgedeckt wurde.
Sein Beliebtheitsindex fiel verglichen mit dem Monat Juni um vier Punkte. So belegt Pokorni nun den 22. Platz vor Gyula Thürmer, dem Chef der Ungarischen Arbeiterpartei, der Nachfolgepartei der einstigen ungarischen KP. Die sozialistischen Ministerinnen Judit Csehak (Gesundheit und Familie) und Monika Lampert (Inneres) nehmen Platz fünf und sieben ein, zwischen ihnen positioniert sich Parlamentspräsidentin Katalin Szilli.
Familiendrama in St. Pölten16:26
Bluttat: Tochter Zeuge?Vater schoss auf Sohn und richtete sich selbst. Waffenbesitz des 37-Jährigen illegal
Kriminalität20:48
Acht Jahre lang Sklavin19-jährige Deutsche wurde jahrelang misshandelt. Mutmaßliche Täter verhaftet.
Raubvögel vergiftet11:09
Falken ausgerottetBregenz: Taubenzüchter vergiftet gesamte Population am Pfänderstock
