Montag, 22. Juli 2002

"Women's World 2002" widmet sich Frauenrechten

  • Ugandas Prädident Museveni unterstützt die Anliegen

Zur Zeit findet die Weltfrauen-Konferenz "Women's World 2002" in Kampala (Uganda) statt. Die weltweiten Frauenrechte sollen im Vordergrund der Gespräche stehen. Afrika hinkt in der Frage der Frauen-Emanzipation anderen Kontinenten hinterher. Die USA und Europa hingegen sind aufgefordert, sich zu öffnen und die Entwicklung in Afrika zu unterstützen. Das betonte Ugandas Präsident Museveni in der Eröffnungsrede. Insgesamt nehmen 2.000 Menschen aus 94 Staaten an der Konferenz teil.

Zu Beginn der Weltfrauenkonferenz in Uganda hat Präsident Yoweri Museveni mehr Rechte und Einfluss für Frauen eingefordert. Gerade in Afrika sei die Emanzipation von Frauen wichtig, sagte Museveni am Sonntag zur Eröffnung der "Women's World 2002" in Kampala. Er forderte die internationale Gemeinschaft zur Unterstützung des afrikanischen Kontinents in dieser Frage auf. Insbesondere die USA und Europa sollten den afrikanischen Staaten ihre Märkte uneingeschränkt öffnen. Auf diese Weise würden in Afrika mehr Arbeitsplätze auch für Frauen entstehen. Entwicklung sei "die Voraussetzung für Emanziaption".

An der sechstägigen Konferenz in der Makerere-Universität von Kampala nehmen rund 2.000 Wissenschaftlerinnen, Regierungsvertreterinnen und Aktivistinnen aus 94 Staaten teil.

22.7.2002 13:11