Mittelamerika will gegen Dengue-Fieber kämpfen
- Mindestens 20 Opfer in den vergangenen Wochen

Die Regierungen von Guatemala, Honduras und El Salvador wollen stärker im Kampf gegen das Dengue-Fieber zusammenarbeiten. Darin kamen die Gesundheitsminister der drei Länder am Sonntag bei einem Treffen in der Stadt Esquipulas in Guatemala überein. In den vergangenen Wochen sind in den drei Ländern mindestens 20 Menschen an dieser gefährlichen Tropenkrankheit gestorben.
Honduras hatte deswegen in sechs Provinzen den gesundheitlichen Notstand verhängt.
Das Dengue-Fieber äußert sich zunächst in Glieder- und Gelenkschmerzen, Fieberschüben, heftigen Kopf- und Augenschmerzen, Hautausschlägen und Depressionen. Bei der gefährlicheren Variante, dem hämorrhagischen oder Blut-Dengue, kommt es zu inneren Blutungen in Nase, Ohren und Nieren mit meist tödlichem Ausgang. Die Krankheit wird von der auch als Gelbfieber-Überträger bekannten Mückenart Aedes Aegypti übertragen.
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