Todesfall in Grazer Klinik geklärt: Es war Herzversagen
- Kein kausaler Zusammenhang mit Beruhigungsspritze gefunden

Jener Patient, der in Graz in der Sigmund-Freud-Klinik gestorben war, nachdem ein Arzt ihm eine Beruhigungsspritze verabreicht hatte, ist eines natürlichen Todes gestorben. Laut Grazer Polizei wurden bei der Obduktion "massive Herzvorerkrankungen" und eine hochgradige Verkalkung der Herzkranzgefäße diagnostiziert.
Die Obduktion war nötig geworden, weil ein 63-Jähriger Psychiatriepatient in der Nacht auf Mittwoch gestorben war, kurz nachdem ihm ein Arzt eine Beruhigungsspritze gegeben hatte. Der Mann hatte Einrichtungsgegenstände zerschlagen, einen anderen Patienten massiv gefährdet und war nur durch Polizeieinsatz mit Pfefferspray zu bändigen gewesen.
Ein Arzt hatte dem Mann eine Spritze verabreicht, worauf der Patient wenig später tot vom Sessel kippte. Die Aufregung bei dem Tobsuchtsanfall dürfte zu viel für das kranke Herz gewesen sein.
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