NEWS: Justiz & Polizei ermitteln im Rubens-Krimi
- Staatsanwalt ermittelt vorerst gegen "unbekannte Täter”
- Vorwurf: Täuschung und schwerer Betrug!
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Der Rubens-Krimi, 77,3 Millionen Euro und die falsche Rubens-Omi: Jetzt sind Justiz und Polizei am Zug. Denn der Wiener Staatsanwaltschaft liegt - wie NEWS in seiner heutigen Ausgabe berichtet - eine anonyme Anzeige zur Causa vor. Die Vorwürfe: Täuschung und Betrug. Gegen "unbekannte Täter”
Oberstaatsanwalt Helmut Kellner hat die Anzeige bereits zur Bearbeitung an die Polizei weitergeleitet. Er sagt in NEWS: "Wenn die Vorwürfe stimmen, könnte der Tatbestand der Täuschung und des Betruges vorliegen.”
Andrea Jungmann, Chefin von Sotheby’s-Wien, wehrt sich in NEWS vehement gegen die Anschuldigungen: "Diese Unterstellung entbehrt jeglicher Grundlage. Wir arbeiten seriös und gesetzenskonform.”
Empört ist auch Karl Schütz, Direktor des Kunsthistorischen Museums in Wien: "Man hätte zumindest versuchen können, in Österreich einen Käufer zu finden.”
Wusste Sotheby´s vor der Ausfuhr des Bildes, dass der Rubens ein Rubens ist?
Die Anzeige, die offenbar aus rechtskundigen Kunstkreisen kommt und NEWS vorliegt, beschäftigt sich detailliert mit den Vorgängen rund um den Verkauf des Bildes. Zitat aus dem Papier: "Es besteht der dringende Verdacht, dass Sotheby’s schon vor der Ausfuhr des Bildes über den wahren Wert des Kunstwerkes Bescheid wusste, und sohin damit rechnen konnte, dass das Exponat einen wesentlich höheren Verkaufswert erzielen würde.”
Der oder die Anzeiger beziehen sich auf eine Aussage des Rubens-Experten von Sotheby’s-London, George Gordon. Er hat zu dem Fall gesagt, dass er schon schon vor der Ausfuhr erkannt hätte , dass das dem Maler "Jan van den Hoecke” zugeschriebene Bild falsch deklariert sei. "Ich hatte die Hoffnung, es sei ein Rubens - oder ein anderer Schüler von ihm.”
Dadurch jedenfalls sei, so die Anzeige, das Bundesdenkmalamt und damit der Staat Österreich getäuscht worden. Später habe man für den "neu qualifizierten Rubens” bei Sotheby’s eine Kommission von 9,34 Miillionen Euro lukriert, was, so die Anzeige, einem "schweren Betrug” gleichkäme.
Lesen Sie die ganze Geschichte um das Rubens-Bild im neuen NEWS!
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