Mafia-Fahnder relativiert Korruptionsvorwürfe
- Doch kein Schmiergeld an Wiener Stadtrat oder Stadträtin?
·Überwachung
Wenig "gelauscht", mehr "gespäht"
·Polit-Reaktion
Bürgermeister muss aufklären!
·Stadt Wien
Korrupt? Grüne für Sondersitzung
·Die Anklage
Wie Drehbuch zu Hollywood-Thriller
Ist oder war ein Wiener Stadtrat oder eine Wiener Stadträtin korrupt? Diese Frage stellt sich, seitdem ein inhaftierter Mafia-Fahnder derartige Anschludigungen von sich gegeben hatte. Nun relativierte er seine Vorwürfe, bei Ermittlungen in diese Richtung sei "nichts rausgekommen".
Jener Wiener Mafia-Fahnder, der angeblich im Zuge einer Einvernahme vor dem U-Richter Korruptionsvorwürfe gegen einen Wiener Stadtrat bzw. Stadträtin erhoben haben soll, hat dies am Freitag über seine Anwaltskanzlei relativiert. Er habe niemanden beschuldigt, nur ermittelt.
Der Beamte habe nur auf eine entsprechende Frage des U-Richters geantwortet, weshalb man bei einer Hausdurchsuchung in seinem Keller auf Ermittlungsakten gestoßen war, hieß es. Seine Erklärung: Er habe in einem vermeintlichen Bestechungsfall ermittelt. Dabei sei aber nichts rausgekommen.
Die nunmehr veröffentlichte Passage, die einiges Aufsehen ausgelöst hat, diene nu dazu, "alte Rechnungen zu begleichen", so die Kanzlei des EDOK-Beamten.
Familiendrama in St. Pölten16:26
Bluttat: Tochter Zeuge?Vater schoss auf Sohn und richtete sich selbst. Waffenbesitz des 37-Jährigen illegal
Mordalarm in Wien10:53
Zu Tode geprügeltMann sagte nach Schlägerei bei der Polizei aus - nun folgte die Rache
