Tiergarten Schönbrunn feierte 250. Geburtstag
- Zum Jubiläum kostete der Eintritt nur 250 Cent
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Anlass: 250 Jahre Schönbrunner Zoo!
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Direktor Pechlaner hat noch viel vor
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Eröffnung zur Zeit Maria Theresias
Leitung, Mitarbeiter und Besucher hatten am 30. und 31. Juli allen Grund, den 250. Geburtstag des Tiergartens Schönbrunn mit einem Jubiläumsfest zu feiern: Schließlich konnten sich die Wiener um dem Anlass gerechte 250 Cent Eintritt davon überzeugen, dass man in den vergangenen zehn Jahren das Undenkbare geschafft hat - die Umwandlung einer barocken Anlage mit unwürdigen Haltungsbedingungen in einen der modernsten Zoos der Welt.
Dabei sah es schon so aus, als würde der Tiergarten seinen 250. Geburtstag nicht mehr erleben. Doch der damalige Wirtschaftsminister Wolfgang Schüssel stellte mit der Privatisierung der bereits als Tier-KZ bezeichneten Einrichtung und einer Finanzspritze die entscheidenden Weichen. Zudem gelang mit der Bestellung von Helmut Pechlaner zum Direktor der wohl entscheidende Glücksgriff.
Von der "Briefmarkensammlung" zum "Wohlfühl-Zoo"
"Die Tiere sollen keine Gefangenen, sondern Grundbesitzer sein", steckte sich der Tiroler bei seiner Präsentation am 7. November 1991 ein ehrgeiziges Ziel. Und selten wurde ein Konzept mit so viel Begeisterung aller Beteiligten umgesetzt. Weg von der "zoologischen Briefmarkensammlung" hin zu weniger Arten in großzügigen Gehegen, wo sich die Tiere auch wohlfühlen konnten.
Kometenhafter Besucheranstieg
Der Elan des Direktors übertrug sich sichtbar auf die Mitarbeiter. Dank geschickter Medienarbeit begannen die Wiener wieder, sich mit dem ältesten Tiergarten der Welt zu identifizieren. Patenschaften und Sponsoren sorgten für die notwendigen Gelder, und Jahr für Jahr kamen mehr Besucher, um sich die neuen Bauten in "ihrem" Zoo anzusehen. "Verirrten" sich 1991 nicht einmal 730.000 Schaulustige nach Schönbrunn, so war es zehn Jahre später eine ganze Million mehr.
Und so strömten zahlreiche Besucher zum zweitägigen Geburtstagsfest in den Tiergarten, um des 31. Juli 1752 zu gedenken - als Kaiser Franz Stephan, der Mann von Maria Theresia, erstmals seine adeligen Gäste durch die private Menagerie führte.
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