Wetter-Chaos und Rekord-Schäden in Österreich
- Nordburgenland besonders betroffen
- 21 Feuerwehren im Einsatz, Keller geflutet, Bäume umgestürzt
·DIE BILDER
So sieht es nach den Unwettern aus
·Stromausfälle
Nordburgenland im Wetter-Tief
·Prognose
Meteo-data: So wird das Wetter
·50 Millionen €
Österreich: Die Unwetter-Bilanz
Ein Unwetterfront mit heftigen Regengüssen, Blitzen und Sturm zog in den Abendstunden des Sonntag über das Nordburgenland. Von den Unwettern am stärksten betroffen waren die Bezirke Neusiedl am See und Eisenstadt, die auch schon bei Gewittern am 13. Juli in Mitleidenschaft gezogen worden waren.
Ein weitere Gewitterfront streifte das Südburgenland, das relativ glimpflich davonkam. Etliche Feuerwehren mussten ausrücken, außerdem kam es in einigen Ortschaften zu Stromausfällen.
Laut Landesfeuerwehrkommando Burgenland waren 21 Wehren im Einsatz. Die Florianijünger mussten zahlreiche Keller auspumpen, umgestürzte Bäume, die Straßen blockierten, wegräumen, ein auf dem Neusiedler See in Seenot geratenes Boot sowie einen Lkw bei Breitenbrunn bergen.
In vielen Gemeinden wurden die Kanäle mit den Wassermassen nicht fertig, zahlreiche Keller wurden überschwemmt. In Loretto (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) und Jois (Bezirk Neusiedl am See) wurde die Situation noch dadurch verschärft, dass der Strom ausfiel und in vielen Häusern die Abwasserpumpen nicht mehr funktionierten. Auch hier mussten die Feuerwehren die Sammelschächte bzw. Keller auspumpen.
Umgestürzte Bäume blockierten in Wallern, Pamhagen, Frauenkirchen, Mönchhof und Gols (Bezirk Neusiedl am See) mehrere Straßen. Die Hindernisse wurden von den örtlichen Feuerwehren beseitigt.
Das Südburgenland war von den Unwettern weniger betroffen. Bis auf einen umgestürzten Baum in Bad Tatzmannsdorf, einen Brandalarm durch eine automatische Brandmeldeanlage in Unterwart und einen Flurbrand in Großpetersdorf waren keine größeren Schäden zu verzeichnen.
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