EU fordert Niedrigere Auslands-Gebühren für Handys
- Mehrere europäische Konzerne betroffen

Die EU-Kommission will einem Zeitungsbericht zufolge die Deutsche Telekom und andere europäische Telekom-Konzerne dazu zwingen, ihre Gebühren für Auslandsgespräche (Roaming) zu senken.
Mehreren führenden europäischen Telefonkonzernen droht nach der Sommerpause ein EU-Verfahren wegen Verstoßes gegen die Wettbewerbsregeln, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf einen engen Mitarbeiter von EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti. "Die Höhe der Gespräche ist wirtschaftlich nicht gerechtfertigt und dient offensichtlich dazu, Wettbewerber vom Markt fernzuhalten", sagte er dem Blatt.
Die Kommission wolle die Unternehmen dazu zwingen, ihre Gebühren zum Teil beträchtlich zu senken, hieß es weiter.
Neben der Deutschen Telekom und der britischen Mobilfunkgesellschaft Vodafone hat die EU-Kommission laut "FAZ" auch die Mobilfunk-Tochter von British Telecom, Cellnet, sowie die France-Telecom-Tochter Orange im Visier.
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