FORMAT: Geheime ÖGB-Bilanz verhindert Debakel
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Das Nachrichtenmagazin FORMAT berichtet in seiner aktuellen Ausgabe von einer geheimen ÖGB-Bilanz über das Jahr 2001. Nur durch "gefinkelte Buchungskniffe" sei demnach ein Finanzdebakel verhindert und ein positives Ergebnis in Höhe von 1,9 Millionen Schilling (138.078 Euro) ausgewiesen worden.
Günter Weninger, ÖGB-Vizepräsident und Finanzchef, habe tief in "diverse Trickkisten der Bilanzierung" greifen müssen, um dem ÖGB einen Verlust von rund 130 Mill. S (9,45 Mill. Euro) zu ersparen. Nur Immobilienverkäufe und die Auflösung von Rücklagen hätten ein "sattes Minus" verhindern können.
Schuld an den Finanzproblemen seien u.a. der Kampf um die Absetzung des früheren Hauptverbands-Präsidenten, Hans Sallmutter, die Urabstimmung, die Strukturreform sowie die beschlossene Fusion von Metallern und Privatangestellten gewesen. Insgesamt seien die Aufwendungen des ÖGB um 166 Mill. S (12,06 Mill. Euro) auf fast drei Milliarden S (218 Mill. Euro) gestiegen. Gleichzeitig gebe es aber, durch weniger Mitglieder, auch weniger Einnahmen.
FORMAT listet einige Punkte aus internen Papieren auf:
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