Telekom: Deutsche Regierung dementiert Verwicklung
- Schröder angeblich nicht in Nachfolgesuche involviert
- Opposition kritisiert "dilettantische" Einflussnahme
Die deutsche Bundesregierung hat Spekulationen zurückgewiesen, wonach Bundeskanzler Gerhard Schröder an der Debatte um eine Ablösung von Telekom-Chef Ron Sommer beteiligt sein soll.
"Die Darstellung der Süddeutschen Zeitung, wonach sich Bundeskanzler Schröder am Wochenende in die Personaldebatte um die Nachfolge für Telekom-Chef Ron Sommer eingeschaltet hat, ist absolut unzutreffend und frei erfunden."
Schröder "bleibt bei seiner Überzeugung", dass Personalentscheidungen ausschließlich in die Verantwortung des dafür zuständigen Aufsichtsrates der Deutschen Telekom gehörten, hieß es weiter. Soweit dazu Gespräche mit dem Großaktionär Bund notwendig waren, würden sie ausschließlich vom Finanzminister geführt. In Medienberichten hatte es wiederholt geheißen, dass Schröder einen Nachfolger für Sommer gesucht haben soll.
Die "Süddeutsche Zeitung" berichtete am Montag, Schröder habe sich am Wochenende vergeblich um einen geeigneten Kandidaten bemüht. CDU-Chefin Angela Merkel warf Schröder am Montag vor, "dilettantisch und stümperhaft" Einfluss auf den Konzern zu nehmen.
Dalai Lama in Österreich10:26
Keine Angst vor ChinaAußenministerium reagiert auf Chinas Empörung betont gelassen
Michael Schumacher18:02
"Der alte Hund"Niki Lauda zog seine rote Kappe vor dem Deutschen. Seine Pole fand er "sensationell".
Mordalarm in Wien10:53
Zu Tode geprügeltMann sagte nach Schlägerei bei der Polizei aus - nun folgte die Rache

