Flugzeug aus Kolumbien musste notlanden
- Verwirrter nach Randale an Bord in Spanien festgenommen
Wegen eines Entführungsversuchs ist Mitte Juli ein kolumbianisches Flugzeug mit 148 Passagieren an Bord in Spanien notgelandet. Ein offenbar verwirrter Fluggast wollte die Boeing 767 der kolumbianischen Fluggesellschaft Avianca in seine Gewalt bringen.
Der Spanier kolumbianischer Herkunft sei betrunken gewesen und habe ein Mitglied der Crew und einen Passagier mit einem Messer und anderen Stichwaffen bedroht. Ins Cockpit sei er aber nicht eingedrungen. Nach dem Alarm des Piloten eskortierten zwei Jagdflugzeuge den Airbus zur Militärbasis Torrejon bei Madrid. Die Polizei stürmte die Maschine und nahm den Täter fest. Die Passagiere der Maschine aus Bogotá konnten das Flugzeug wohlbehalten verlassen.
Nach Angaben der kolumbianischen Botschaft drohte der Mann mit einer Bombe. Bei einer Durchsuchung der Maschine wurde jedoch kein Sprengsatz gefunden.
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