Tankerunfall in Uganda: Über 60 Tote
- Ausländische Opfer sind keine Touristen

60 Menschen, darunter 10 UNO-Friedenssoldaten, sind am Donnerstag bei einem schweren Unfall im Westen Ugandas ums Leben gekommen. Bei den ausländischen Soldaten handelte es sich nach Angaben der Polizei um sieben Europäer, zwei Inder und einen Kenianer. Ein Tank-Laster war nach einem Bremsdefekt in einen vollbesetzten Bus gerast und explodiert.
"Alle Menschen im Bus und in dem Laster waren sofort tot", sagte der zuständige Polizeikommandeur. Weitere Angaben über die Identität konnten zunächst nicht gemacht werden.
Die UNO-Friedenssoldaten hätten kurz zuvor die Grenze der Demokratischen Republik Kongo in Richtung Uganda überquert, als es zu dem Unglück kam, hieß es. Sie hätten die Durchsetzung einer Übereinkunft zur Friedenssicherung überwacht.
Der Treibstoff-Truck sei nach einem Bremsversagen einen Hügel heruntergerollt und bei der Kollision rund 360 Kilometer westlich der Hauptstadt Kampala in Flammen aufgegangen. Das Feuer war rund 30 Meter hoch und brannte rund eine Stunde lang. Zunächst wurde vermutet, unter den Todesopfern seien zehn Touristen aus Europa.
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