Donnerstag, 18. Juli 2002

Neuer Terror-Alarm in Berlin!

  • Hinweise auf Anschlag gegen israelische und US-Einrichtungen

Ein mehrköpfiges arabisches Killer-Kommando soll die Erstürmung einer Synagoge oder einer Botschaft in Berlin planen. Das berichtet das deutsche Nachrichtenmagazin FOCUS in seiner Online-Ausgabe. Die Sicherheitsbehörden sind in höchstem Maße alarmiert.

Die Wachleute in der Synagoge und der Botschaft sollten angeblich mit schallgedämpften Waffen erschossen werden. Antiterror-Experten mehrerer Behörden kamen während der einwöchigen Ermittlungen zu unterschiedlichen Gefahrensanalysen. Jetzt einigten sich die behörden intern darauf, dass im Augenblick keine konkrete Gefährdung für amerikanische und israelische Einrichtungen in Berlin bestehen.

Ausgelöst hatte die Warnung ein Syrer, der sich in Berlin dem Staatsschutz anvertraut hatte. Der Mann hatte in mehrstündigen Vernehmungen angegeben, er sei Zeuge einer geheimen Runde gewesen, in der es um die Planung eines Terroranschlags gegangen sei. Teilnehmer des Treffens seien zehn Männer aus Tunesien, Afghanistan, Marokko und Algerien gewesen.

Einer ersten Überprüfung hielt der Zeuge stand. Zielstrebig führte er die Fahnder zu seinem geheimen Waffendepot. Die Vernehmungen dauern noch an. Für den Nachmittag wurde eine Erklärung angekündigt.

18.7.2002 12:57