Bis zu 70 Tote nach Erdrutsch in Ecuador
Bei einem Erdrutsch in Ecuador sind nach offiziellen Angaben möglicherweise bis zu 70 Menschen ums Leben gekommen. Die genaue Zahl der auf einer Autobahn unter den Erdmassen begrabenen Menschen könne noch nicht benannt werden, da die Rettungsarbeiten noch andauerten, sagte ein Militärkommandeur am Mittwoch am Unglücksort.
Die Erdmassen hatten am Dienstag nach heftigen Regenfällen auf einer Autobahn rund 370 Kilometer südlich der Hauptstadt Quito einen Bus und mehrere Autos unter sich begraben.
Die Rettungskräfte befürchteten, dass allein in dem Überlandbus rund 30 Menschen eingeschlossen sein könnten. Der Bürgermeister der nahe gelegenen Stadt Mendes, Rafael Ruiz, sagte, mindestens zehn weitere Fahrzeuge seien unter dem Schlamm begraben worden. Die Straße entlang der Grenze zu Peru ist eine wichtige Verbindung zwischen der ecuadorianischen Andenregion und dem Amazonasbecken.
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