Wiener stürzte sich auf Ruine Rauhenstein in den Tod
- Spurensicherung ergab Selbstmord

Die Entdeckung eines Toten mit einem Plastiksack über dem Kopf hat am Samstag in Baden für Aufregung gesorgt. Die Mordgruppe der Kriminalabteilung für Niederösterreich nahm Ermittlungen auf. Anhand der Spuren wurde festgestellt, das sich der 32 Jahre alte Wiener selbst das Leben genommen hat. Der Mann hat sich in der Nacht auf Samstag von der Ruine Rauhenstein (rpt. Rauhenstein) in den Tod gestürzt.
Ein Spaziergänger hatte den Toten am Vormittag entdeckt und die Rettung verständigt. Die Polizei schloss zunächst sowohl Fremdverschulden als auch einen Selbstmord nicht aus.
Die Leiche lag auf einem Weg im Inneren der Ruine Rauhenstein. Die Anlage ist ein beliebtes Ausflugsziel bei Baden. Über den Kopf des vollständig bekleideten Mannes war ein Einkaufsackerl aus Plastik gezogen. Sein Mund war mit einem blauen Kunststoffband verklebt. Den Ermittlern zufolge ist der Wiener von einem 30 Meter hohen Turm gesprungen. Wohl aus Angst dürfte er sich vor dem Sprung das Plastiksackerl über den Kopf gezogen haben. Die bei dem Toten festgestellten Verletzungen am Körper rührten vom Schotter des Bodens her, sagte Oberst Franz Polzer von der Kriminalabteilung.
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