NEWS: Wird Sonja Klima Politikerin?
- Ex-Kanzler-Ehefrau wird von den "Demokraten" umworben

Rudolf Fußi (Bild), 23-jähriger Initiator des Anti-Abfangjäger-Volksbegehrens, hat den großen Coup gelandet: Sonja Klima, politik- und krisenerfahrene Ehefrau des letzten SP-Kanzlers, unterstützt sein Volksbegehren gegen die Anschaffung der Luxus-Abfangjäger. Doch das könnte bei weitem noch nicht die letzte gemeinsame Aktion von Fußi und Klima sein.
Dienstag voriger Woche traf man sich erstmals persönlich im Wiener Café Landtmann zum gemeinsamen Gedankenaustausch. Klima soll sich dabei nicht nur von Jungstar Fußis Anti-Flieger- Volksbegehren begeistert gezeigt haben. Sie hat sich nach dem knapp zweistündigen Gespräch auch das Parteiprogramm von Fußis Minipartei "Die Demokraten" zum genaueren Studium mit nachhause genommen.
Kandidatur bei Wahl in Niederösterreich?
Rudolf Fußi denkt nach dem Abfangjäger-Volksbegehren bereits an neue Projekte: an ein Tierschutzvolksbegehren und die Landtagswahl in Niederösterreich. Fußis Vertraute machen dabei keinen Hehl daraus, mit wem als Spitzenkandidatin sie am liebsten ins Rennen gegen Landeshauptmann Erwin Pröll gehen möchten: nämlich mit Sonja Klima höchstpersönlich.
Die hat freilich seit der Vorwoche das ambitionierte Parteiprogramm der "Demokraten" ausführlichst gelesen und soll diesem auch gar nicht übermäßig ablehnend gegen- überstehen. Aber: Eine Kandidatur für Fußis Partei soll sich Klima nach jetzigem Stand der Dinge "eher nicht" vorstellen können. Klima habe derart viele Anfragen und Angebote von NGOs, Vereinen und Hilfsorganisationen und zudem einen übervollen Terminplan. Eine Kandidatur als Politikerin sei schon alleine deshalb "eher nicht möglich". Zudem verweist man darauf, dass Sonja Klima Mitglied der SPÖ ist.
Bei den "Demokraten" möchte man freilich nicht so schnell aufgeben und weiter kräftig um Sonja Klimas Gunst buhlen. Denn: Im Gegensatz zum quasi "ehrenamtlichen" und vor allem kostenintensiven Organisieren von Volksbegehren könnte nach einer Kandidatur in Niederösterreich ein wahrer Geldregen auf die Kleinpartei niederprasseln.
Denn nach dem niederösterreichischen Parteienförderungsgesetz und das wissen vor allem die zahlreichen ehemaligen Funktionäre des LiF unter den "Demokraten" steht jeder wahlwerbenden Gruppe, die mindestens ein Prozent der abgegebenen Stimmen erreicht, eine Subvention in Höhe von rund 280.000 Euro ins Haus. Und zwar völlig unabhängig davon, ob man den Einzug in den Landtag schafft oder nicht. Wobei der Einzug mit einer Sonja Klima an der Spitze ohnehin außer Streit stünde
Die komplette Story lesen Sie im aktuellen NEWS.
Familiendrama in St. Pölten16:26
Bluttat: Tochter Zeuge?Vater schoss auf Sohn und richtete sich selbst. Waffenbesitz des 37-Jährigen illegal
Mordalarm in Wien10:53
Zu Tode geprügeltMann sagte nach Schlägerei bei der Polizei aus - nun folgte die Rache
