Mysteriöser Waffenfund in Linz
- Kinder entdeckten vermutlich Panzerabwehrrohre
- Entschärfungsdienst plante Sprengung
Einen mysteriösen Waffenfund machten Kinder am Montagabend im Linzer Stadtteil Kleinmünchen. Beim Spielen entdeckten sie zwei hinter Sträuchern versteckte Rohre - vermutlich Panzerabwehrrohre. Am Dienstagvormittag wurde von den Experten des Entminungsdienstes alles für eine Sprengung des heiklen Fundes vorbereitet.
Die Burschen hatten nach ihrer brisanten Entdeckung richtig reagiert und sofort ihre Eltern und die Polizei verständigt. Diese alarmierte den Entminungsdienst des Innenministeriums. Experten entdeckten auf beiden Röhren Zielvorrichtungen. Das vermeintliche Kriegsmaterial dürfte auch "scharf geladen" sein. Über die Herkunft der beiden Rohre war am Vormittag noch nichts bekannt. Sie trugen zwar eine Aufschrift, diese war jedoch mit schwarzer Farbe übermalt. Nicht ausgeschlossen wurde, dass es sich um Kriegsmaterial aus dem ehemaligen Jugoslawien handeln könnte.
Der Entminungsdienst wollte den brisanten Fund gleich an Ort und Stelle durch eine Sprengung entschärfen. Aus Sicherheitsgründen wurde jedoch dazu eine große Anzahl von Sandsäcken benötigt, die nicht gleich verfügbar war. Die Sprengung verzögerte sich daher bis zum Nachmittag.
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