"Astronaut" Viehböck verlässt Boeing
- Ab 1. September Geschäftsführer einer österreichischen Firma

Österreichs einziger "Astronaut", Franz Viehböck (41), kehrt nach mehr als 8-jähriger Tätigkeit in den USA nach Österreich zurück. Familiäre Gründe, sowie die ihm angebotene Herausforderung, mit 1. September die Geschäftsführung eines österreichischen Parade-Technologieunternehmens zu übernehmen, veranlassten ihn, seine Karriere bei Boeing zu beenden und nach Österreich zurückzukehren.
Bei dem Unternehmen handle es sich um ein "hochkarätiges und namhaftes" Unternehmen, das in seinem speziellen Bereich weltweit führend sei, so die Pressesprecherin auf Anfrage der APA. Nähere Details sollen in 14 Tagen bekannt gegeben werden.
Viehböck bekleidete in den letzten Jahre den Job des Europäischen Generaldirektors für die Boeing Space & Communications-Division, mit Sitz in Los Angeles. Zwischen 1999 und 2001 führte er die Geschäfte von einem Büro in Wien aus, Anfang 2002 wurde er in die USA zurückberufen, um zusätzliche Aufgaben zu übernehmen.
Seine Laufbahn als "Astronaut" begann mit dem 9-tägigen Raumflug zur russischen Raumstation Mir und setzte sich mit einem Engagement bei Rockwell Aerospace, einem Konzern, der kurz darauf von dem amerikanischen Luftfahrtriesen Boeing übernommen wurde, fort.

