Wirtschaft in Euro-Zone wächst langsamer als gedacht
- Vorerst keine neue Prognose
Die Wirtschaft in der Euro-Zone wird nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in geringerem Umfang wachsen als bisher angenommen. Die Unsicherheit und Abwärtsrisiken für die Konjunktur hätten zugenommen, teilte die Organisation am Freitag in Washington mit.
Zuletzt hatte der IWF für die Euro-Zone noch ein Wirtschaftswachstum von 1,4 Prozent in diesem Jahr und von 2,9 Prozent im kommenden Jahr prognostiziert. Darüber, in welchem Umfang die Prognosen nun zurückgenommen würden, machte der IWF keine Angaben.
Die Inflation in der Eurozone werde voraussichtlich nur langsam zurückgehen auf knapp unter zwei Prozent im kommenden Jahr, hieß es weiter. Die Europäische Zentralbank (EZB) habe aber noch Spielraum bevor sie die Leitzinsen erhöhen müsse.

