Streik bei Autohersteller Kia weitet sich aus
- Statt bisher täglich vier jetzt acht Stunden Stillstand!

Der Arbeitskampf beim zweitgrößten südkoreanischen Automobilhersteller Kia Motors soll heute ausgeweitet werden. Die Streiks sollen statt vier jetzt acht Stunden am Tag andauern. Zugleich sollen aber die Gespräche mit der Geschäftsleitung weitergehen.
Wegen des boomenden Automarktes in Südkorea hatten die Arbeiter von Kia und dem größten Automobilhersteller des Landes, Hyundai Motors, höhere Löhne gefordert. Hyundai hatte einen Streik durch Gehaltserhöhungen abwenden können. Die Kia-Belegschaft verlangt unter anderem eine Anhebung ihrer Bezüge um 12,5 Prozent und eine kürzere Wochenarbeitszeit.
Nach Angaben des Unternehmens führte der Streik zu einer Produktionsverzögerung bei 6.200 Fahrzeugen und zu Umsatzeinbußen von 79 Mrd. Won (67,2 Mill. Euro).

