WM-Spitzenreiter Grönholm bei der Safari out

Die berühmt-berüchtigte Safari-Rallye forderte bei ihrer 50. Auflage schon früh ihre Opfer. Nicht mehr im Rennen durch die ostafrikanische Steppe sind der finnische WM-Spitzenreiter Marcus Grönholm und sein Beifahrer Timo Rautiainen. Schon in der ersten der zwölf harten Schotterprüfungen musste der Weltmeister 2000 seinen Peugeot 206 mit Motorschaden abstellen. Auf dieser knapp 75 km langen Sektion schieden auch die Belgier Freddy Loix/Sven Smeets mit einem Kupplungsschaden am Hyundai Accent aus.
Das Tempo gaben die finnischen Vorjahressieger Tommi Mäkinen/Kaj Lindström vor. Sie fuhren im Subaru Impreza einen Vorsprung von 21,1 Sekunden auf die Safari-Debütanten Thomas Radström/Denis Giraudet (SWE/FRA) im Citroen Xsara heraus. Als Dritte mit einem Rückstand von 1:15,9 Minuten kamen die Ford Focus-Piloten Markko Märtin/Michael Park (EST/GBR) ins Ziel der ersten von vier Tagesprüfungen.
Die erste der drei Etappen endet heute nach 822 km und vier Entscheidungen (= 383 km) gegen 17.15 Uhr in Nairobi.
