Schweizer Flugsicherung Skyguide arbeitet wieder
- Nach der Katastrophe von Überlingen vorübergehend reduziert
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Luft-Katastrophen der letzten Jahre
Vier Wochen sind seit der schrecklichen Flugkatastrophe über dem Bodensee vergangen: Jetzt hat die Schweizer Flugsicherung Skyguide ihre Kapazität im Flugsicherungszentrum Zürich-Kloten wieder auf 100 Prozent erhöht.
Fünf Tage nach dem Zusammenstoß hatte Skyguide, die die beiden Unglücksmaschinen in der Nacht vom 1. Juli geführt hatte, die Kapazitäten in Zürich-Kloten um einen Fünftel abgebaut. Damit trug die Schweizer Flugsicherung der Stresssituation ihrer Fluglotsen nach dem Unglück mit 71 Toten Rechnung.
Anfang der Vorwoche wurde die Anzahl der erlaubten Flugbewegungen pro Überwachungssektor in Zürich-Kloten wieder auf 95 Prozent erhöht. Seit heute arbeitet Skyguide nun wieder mit der gleichen Kapazität wie vor der Katastrophe von Überlingen, wie der Sprecher sagte.
Bei der Kollision der russischen Tupolew Tu 154 mit einer Frachtmaschine vom Typ Boeing 757 am 1. Juli waren alle 71 Insassen der beiden Maschinen gestorben. Ein Großteil der Opfer waren Kinder und Jugendliche aus der russischen Wolgarepublik Baschkortostan, die auf dem Weg in den Urlaub nach Spanien waren.
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