Blair schließt Militäraktion gegen den Irak nicht aus
- Aber: "Die Optionen sind noch offen"
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Der britische Premierminister Tony Blair schließt einen Militärschlag gegen den Irak nicht aus. Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in den USA habe die Welt gelernt, dass es sinnvoller sei, Bedrohungen und Gefahren vorzubeugen, statt im Nachhinein zu handeln.
"Die Optionen sind noch offen", sagte Blair am Dienstag vor dem Unterhaus in London. Großbritannien fühlt sich als der engste Verbündete der Vereinigten Staaten und hat auch im Golfkrieg eine Schlüsselrolle gespielt. Nach wie vor überwachen im Irak die britische und die US-Luftwaffe die so genannten Flugverbotszonen.
Der britische Außenminister Jack Straw erklärte unterdessen in der Qinghua-Universität in Peking, es gebe eine gemeinsame Verpflichtung, "Betrüger wie den Irak" zur Rechenschaft zu ziehen.
In Ankara bemüht sich der amerikanische Vizeverteidigungsminister Paul Wolfowitz um Unterstützung eines Militärschlags gegen den Irak durch die Türkei. Der türkische Vizepremier Mesut Yilmaz hatte am Sonntag gesagt, dass sich Ankara darauf einstellen müsse, dass ein US-Angriff auf den Irak "früher oder später" kommen werde.
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