360.000 Schilling für Forstinger-Pressesprecherin
- Finanzprokuratur kann dies nicht nachvollziehen
- Firma klagt gegen Reichhold-Ministerium
Noch mehr "Altlasten" der Ex-Ministerin Forstinger, wie FORMAT nun aufdeckt: Die Salzburger Beratungsfirma Iro & Partners verrechnet dem Infrastrukturministerium 360.000 S Vermittlungsgebühr. Für diesen Betrag wurde Forstingers Pressesprecherin Monika Närr vermittelt. Die Finanzprokuratur kann dies nicht nachvollziehen.
Närr, selbst ausgebildete Kommunikationstrainerin, wurde noch zusätzlich um über eine Million Schilling von einem PR-Unternehmen in Medienangelegenheiten unterstützt. Beides hatte die Innenrevision heftig kritisiert.
Forstingers Nachfolger, Infrastrukturminister Mathias Reichhold, verweigert seither die Zahlung: eine Klage von Iro & Partners gegen Reichholds Ministerium ist anhängig.
Die Finanzprokuratur der Republik Österreich hält die Rechnung in einer Stellungnahme "weder dem Grunde noch der Höhe nach nachvollziehbar". Eine "vertiefte Suche" nach geeigneten Kandidaten habe nie stattgefunden. Die Stellenbeschreibung eines Pressesprechers im Ministerium sei standardisiert, eine derartige Leistung von einem Beratungsunternehmen jedenfalls "nicht erforderlich". Stellungnahme von Iro & Partners dazu: "Alles ist nachvollziehbar. Ein gerichtliches Verfahren ist anhängig, entsprechende Dokumente liegen vor, Zeugen sind genannt."
Lesen Sie alles zur Affäre um die 360.000 S Vermittlungsgebühr im Forstinger-Ministerium im neuen FORMAT!
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