Zwei Tote bei zwei Unfällen auf der "Süd"
- Italienischer Lkw verursachte folgenschwere Karambolage

Ein aus Italien stammender Lkw hat Mittwoch zu Mittag auf der Südautobahn in der Nähe von Graz einen folgenschweren Verkehrsunfall ausgelöst: Nach Angaben des ÖAMTC durchbrach das Schwerfahrzeug die Mittelleitschiene und kollidierte auf der Gegenfahrbahn mit insgesamt drei Pkw. Im Rückstaubereich ereignete sich dann ein weiterer tödlicher Unfall. Die Bilanz: Zwei Tote und mehrere Verletzte.
Das erste Unglück passierte auf der A 2 bei Laßnitzhöhe, wo der Lkw ausscherte und durch die Mittelleitschiene auf die gegenüber liegende Fahrbahn raste. Nach dem Zusammenstoß mit insgesamt drei Autos glich die Autobahn einem Schlachtfeld: Im Lkw konnte von den Einsatzkräften ein Insasse nur mehr tot geborgen werden, ein zweiter hatte nach Angaben des ÖAMTC lebensgefährliche Verletzungen erlitten.
In den Pkw wurde ein Insasse schwer, drei weitere leicht verletzt. Die Identität der Beteiligten sowie die Unglücksursache waren vorerst noch unklar. Der Rettungshubschrauber Christophorus 12 flog die Schwerverletzten zur Versorgung nach Graz.
Weiterer Unfall im Rückstaubereich
Die schwere Karambolage auf der A2, der Südautobahn, in der Nähe von Graz hat am Mittwoch ein zweites Menschenleben gefordert: Der ungarische Lenker eines Kleinlastwagens war im Zuge des Staus, der sich infolge der Totalsperre Richtung Wien gebildet hatte, auf einen Sattelschlepper aufgefahren. Der Notarzt des erneut angeforderten Rettungshubschraubers Christophorus 12 konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Der zweite tödliche Unfall im Gefolge der Karambolage auf der Laßnitzhöhe ereignete sich nach Angaben des ÖAMTC kurz nach 15.00 Uhr am Stauende zwischen Graz-Ost und Laßnitzhöhe. Über die Identität des Toten gab es zunächst keine Gewissheit. Es dürfte sich jedoch um einen ungarischen Staatsbürger handeln, weil er mit einem Klein-Lkw mit ungarischem Kennzeichen unterwegs gewesen war.
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