Fast 10.000 Staatsdiener weniger seit Regierungsantritt
- Riess-Passer: Bereits zwei Drittel der Einsparungen erreicht
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Weg mit den Beamten-Zuckerln?
Vizekanzlerin Riess-Passer zog am Dienstag nach dem Ministerrat eine positive Bilanz über den bisherigen Personalabbau im Öffentlichen Dienst. Zwischen Ende 1999 und dem 1. Juni 2002 sei der Personalstand des Bundes um 9.818 gesenkt worden. Dabei handelt es sich um so genannte Vollbeschäftigtenäquivalente. Damit habe man bereits zwei Drittel des Einsparungsziels erreicht, sagte Riess-Passer.
Die Regierung hat sich bei ihrem Antritt zum Ziel gesetzt, 15.000 Stellen abzubauen, 4.000 davon durch Ausgliederungen.
Von den 11.000 Posten im Öffentlichen Dienst seien bisher 8.626 abgebaut worden, meinte die Vizekanzlerin. Davon würden allein auf das heurige Jahr 1.804 Posten entfallen. Die Zahl der Pragmatisierungen sei zwischen Ende 1999 und 1. Juni 2002 um 2.811 gesunken. Vor allem in den Freiheitlichen Ressorts gebe es so gut wie gar keine Pragmatisierungen.
Controlling-Gruppe zum Personalabbau
Um auch eine qualitative Beurteilung des Personalabbaus vornehmen zu können, habe sie in ihrem Ressort nun zusätzlich auch eine Controlling-Gruppe eingerichtet, berichtete Riess-Passer. Generell zeigte sie sich mit den Entwicklungen sehr zufrieden. Alle Regierungskollegen hätten die Zielvorgaben sehr diszipliniert umgesetzt.
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